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Kursnummer: 172-10092

Info: Schon im ausgehenden 12. Jahrhundert hatte sich in Siegburg, unter dem Schutz der Abtei, eine jüdische Gemeinde gebildet: Zum Ende des 17. Jh. siedelte sie sich in der Holzgasse an, wo sich insbesondere die Synagoge und das Ritualbad ("Mikwe") befanden; und wo viele jüdische Menschen lebten und arbeiteten. Eines der wichtigen Merkmale der jüdischen Gemeinde war die Begräbnisstätte als Symbol der göttlichen Ewigkeit und der Einbettung des Menschen in das hiesige Leben. Obschon der "jüdische Friedhof" an der Heinrichstraße vermutlich schon im Mittelalter an dieser Stelle bestand, wird der älteste Grabstein auf das Jahr 1785 datiert.
Diese "Führung" vom Museum über das ehemalige jüdische Viertel an der Holzgasse hin zum 1996 wieder instandgesetzten Friedhof eröffnet den Blick sowohl auf einige Aspekte der jüdischen Religion wie auch auf interessante Gesichtspunkte unserer gemeinsamen Kulturgeschichte: Wie viele Persönlichkeiten jüdischen Glaubens haben an dieser deutschen Kulturgeschichte entscheidend mitgeschrieben!
Nachdem viele unserer deutschen Mitbürger dem blinden Rassenwahn des nationalsozialistischen Terrors zum Opfer fielen und in der Shoa umgebracht wurden, können wir heute nur noch auf die Reste der jüdischen Kultur in Siegburg blicken, welche diese Führung wieder etwas aufleben lassen möchte.
Treffpunkt: Museum am Markt (Am Markt 46).
Auf dem Friedhof setzen die Herren bitte eine Kopfbedeckung auf!

Kosten: 10,00 € (Ermäßigung möglich)

Datum Zeit Straße Ort
26.11.2017 13:00 - 17:00 Uhr   Siegburg

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